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Erlebnispädagogik!? Was ist das? Was kann das?

Erlebnispädagogik kann Menschen insbesondere durch kooperative Abenteuerspiele vor psychische, physische und soziale Herausforderungen stellen und sie damit befähigen, selbstwirksam zu agieren. Körperliche Anstrengung, ohne dass besondere sportliche Fertigkeiten erforderlich sind, ist erwünscht. Durch die gruppendynamischen Aufgaben im Freien können problemlöseorientierte Interaktionen entstehen, die die soziale Intelligenz aktivieren und eine Gemeinschaftsentwicklung begünstigen können. Gerade in Schulklassen (aber auch Kollegien) kann dies ein besseres Gruppen- und damit Lern- und Entwicklungsklima fördern. Die Zielrichtung eines Programms definiert sich durch die Gruppenstruktur in Absprache mit den Lehrern/Bezugspersonen. (mehr) Um auf den Begriff der Erlebnispädagogik zu kommen, scheint die Klärung der Bedeutung des Erlebnisses sinnstiftend. Die Erlebnispädagogik hat die mediale Funktion von Erlebnissen lange erkannt, und, geprägt durch Waltraut Neubert und Kurt Hahn, zu den Motiven ihrer pädagogischen Wirkungs-Richtung werden lassen. Erlebnisse stellen die Basis aller Erkenntnisse und schließlich Einsichten dar. Erlebnis meint einen inneren mentalen Vorgang, und meint das menschliche Verarbeiten äußerer Reize. Ein Erlebnis ist stets gefärbt durch die eigene Wahrnehmung, dem Vorwissen und der Stimmung und wird insbesondere durch Primärerfahrungen aktiviert. Diese Art der Erfahrung führt bevorzugt zu einem positiven (neurobiologisch) strukturbildenden Eindruck, d.h. sie prägt besonders günstig, da sie leibhaftig wirkt, insbesondere in der heutigen Welt voll von Sekundärerfahrungen durch Fernsehen und „Computervirtualitäten“. Erlebnispädagogik stammt aus der Reformpädagogik und ist aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes, eine fast zwangsläufige Entwicklung. So fallen bspw. die Technisierung und Mechanisierung und Bewegungsminderung im Zuge der Industrialisierung ins Gewicht der Verhaltens- und Lebensweise vieler Menschen und ihrer Kinder. Aus dieser Überlegung heraus, und um dem etwas entgegensetzen zu können, etablierten sich folgende Prinzipien für die erlebnispädagogische Arbeit: * Learning by doing *Selbstbestimmung *Selbsttätigkeit *Freiwilligkeit Kennzeichen erlebnispädagogischer Programme ist der ganzheitliche Ansatz:

Kopf, Herz und Hand gehören zu ihrer Wirksamkeit untrennbar zusammen.

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Nadine Thoma

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